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Waikoloa ist eine Ansammlung von Hotels ein Stück
weiter nördlich von Kailua Kona. Hier haben
einige exquisite Hotels ihre eigenen Badestrände
und Lagunen. Das paßt auch gut zusammen mit
dem Wetter hier, denn an der Westküste von
Big Island regnet es nur selten, es ist fast immer
sonnig und warm. Wer das nötige Kleingeld
hat, kann hier Luxus pur geniessen.
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Hilton Waikoloa Resort:
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Das Hilton Waikoloa
Resort wurde Mitte der 80'er Jahre für die Kleinigkeit
von 360 Millionen US-Dollar errichtet. Eine natürliche
Bucht wurde umgestaltet, so daß eine geschützte
Badelagune entstand. Um diese Lagune herum gibt es drei
große Wohngebäude, die durch einen Verkehrsstrang
verbunden sind, der entlang der Lagune verläuft.
Auf einem Kanal verkehren Boote hin- und her, daneben
verlaufen die Gleise einer Eisenbahn, zusätzlich gibt
es einen überdachten Fußweg zwischen den
Gebäuden. Dieser Fußweg ist keineswegs die
schlechteste Wahl, da die Entfernungen nicht all zu groß
sind und entlang des Weges eine beachtliche Sammlung von
Kunstgegenständen und Antiquitäten aufgereiht
ist.
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 Die
Badelagune wird offenbar von einigen grünen
Seeschildkröten gerne aufgesucht, sie lassen sich
hier am späten Nachmittag beim Fressen des Grases
am Ufer beobachten. Viele tropische Fische fühlen
sich hier offenbar ebenso heimisch. Wem es hier zum
Baden zu lebendig zugeht, der kann einfach ins Tretboot
umsteigen, oder aber in eine der beiden Poolanlagen
wechseln.
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Neben
der Lagune gibt es noch zwei weitere Poolanlagen.
Die eine besitzt eher den Charakter von kleinen, verschlungenen
Flüßchen, die sich durch eine Landschaft winden.
Hier sind auch übermannshohe Skulpturen der chinesischen
Sternzeichen zu finden. Der andere Pool zeichnet sich durch
Wasserfälle, eine Wasserrutsche und eine
schöne Hängebrücke aus. Im künstlichen
Berghang und zwischen den Wasserfällen gibt es hier
noch kleinere Whirlpools.
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Petroglyphen:
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Etwas abgelegen
von den Hotels in Waikoloa befindet sich ein sog.
Petroglyphenfeld. Petroglyphen (griechisch: petros =
der Fels, und glyphe = [ in Stein ] Geritztes, Zeichen)
sind Zeichen, die in den vergangenen Jahrhunderten
in Steine eingeritzt wurden. Sie finden sich oftmals
an alten Wegen, so daß vermutet wird, daß es
sich um Wegmarkierungen handeln könnte. Auf Hawaii
sind mehrere Petroglyphenfelder bekannt, das von Waikoloa
soll eines der schönsten sein. Hier zeigt ein Schild
die Orte, an denen die Petroglyphen zu finden sind, ein
kleiner Rundweg führt durch das Lavafeld. Neben
dem Lavafeld befindet sich ein schöner Golfplatz,
der offenbar den Kulturinteressierten gefährden
kann. Ein Schild warnt mit folgenden Worten:
Beyond this point you may be in danger of being
struck by a golf ball. Please return as you came.
Mahalo!
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 Die Petroglyphen
hier sind immer noch deutlich zu erkennen. Sie enthalten
keine Buchstaben (Buchstaben kannten die Hawaiianer
nicht bis zum Erscheinen der Europäer), die Inschriften
mit lateinischen Buchstaben haben offenbar Witzbolde
in heutiger Zeit zugefügt. Dargestellt sind
vielmehr geometrische Figuren (zumeist Kreise und Spiralen).
Das Lavafeld hätte übrigens auch ohne die
Petroglyphen seinen Reiz, hier kann man prima
die einzelnen Flußrichtungen der ehemals flüssigen
Lavaströme nachvollziehen. Und die dunkle Lava bildet einen
schönen Kontrast zu den leuchtend hellen
Gräsern.
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Verweise:
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Auf
Ingrids Welt gibt
es viele ausführliche Tips und Reisebeschreibungen
zu Big Island und den anderen Inseln.
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Anregungen,
Lob und Kritik nehme ich gerne entgegen.
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