Modified: 04.07.2004

Waikoloa ist eine Ansammlung von Hotels ein Stück weiter nördlich von  Kailua Kona. Hier haben einige exquisite Hotels ihre eigenen Badestrände und Lagunen. Das paßt auch gut zusammen mit dem Wetter hier, denn an der Westküste von Big Island regnet es nur selten, es ist fast immer sonnig und warm. Wer das nötige Kleingeld hat, kann hier Luxus pur geniessen.

 

 
 
Hilton Waikoloa Resort:
 

Das Hilton Waikoloa Resort wurde Mitte der 80'er Jahre für die Kleinigkeit von 360 Millionen US-Dollar errichtet. Eine natürliche Bucht wurde umgestaltet, so daß eine geschützte Badelagune entstand. Um diese Lagune herum gibt es drei große Wohngebäude, die durch einen Verkehrsstrang verbunden sind, der entlang der Lagune verläuft. Auf einem Kanal verkehren Boote hin- und her, daneben verlaufen die Gleise einer Eisenbahn, zusätzlich gibt es einen überdachten Fußweg zwischen den Gebäuden. Dieser Fußweg ist keineswegs die schlechteste Wahl, da die Entfernungen nicht all zu groß sind und entlang des Weges eine beachtliche Sammlung von Kunstgegenständen und Antiquitäten aufgereiht ist.

 

Die Badelagune wird offenbar von einigen grünen Seeschildkröten gerne aufgesucht, sie lassen sich hier am späten Nachmittag beim Fressen des Grases am Ufer beobachten. Viele tropische Fische fühlen sich hier offenbar ebenso heimisch. Wem es hier zum Baden zu lebendig zugeht, der kann einfach ins Tretboot umsteigen, oder aber in eine der beiden Poolanlagen wechseln.

 

Neben der Lagune gibt es noch zwei weitere Poolanlagen. Die eine besitzt eher den Charakter von kleinen, verschlungenen Flüßchen, die sich durch eine Landschaft winden. Hier sind auch übermannshohe Skulpturen der chinesischen Sternzeichen zu finden. Der andere Pool zeichnet sich durch Wasserfälle, eine Wasserrutsche und eine schöne Hängebrücke aus. Im künstlichen Berghang und zwischen den Wasserfällen gibt es hier noch kleinere Whirlpools.

 

 
 
Petroglyphen:
 

Etwas abgelegen von den Hotels in Waikoloa befindet sich ein sog. Petroglyphenfeld. Petroglyphen (griechisch: petros = der Fels, und glyphe = [ in Stein ] Geritztes, Zeichen) sind Zeichen, die in den vergangenen Jahrhunderten in Steine eingeritzt wurden. Sie finden sich oftmals an alten Wegen, so daß vermutet wird, daß es sich um Wegmarkierungen handeln könnte. Auf Hawaii sind mehrere Petroglyphenfelder bekannt, das von Waikoloa soll eines der schönsten sein. Hier zeigt ein Schild die Orte, an denen die Petroglyphen zu finden sind, ein kleiner Rundweg führt durch das Lavafeld. Neben dem Lavafeld befindet sich ein schöner Golfplatz, der offenbar den Kulturinteressierten gefährden kann. Ein Schild warnt mit folgenden Worten: Beyond this point you may be in danger of being struck by a golf ball. Please return as you came. Mahalo!

 

Die Petroglyphen hier sind immer noch deutlich zu erkennen. Sie enthalten keine Buchstaben (Buchstaben kannten die Hawaiianer nicht bis zum Erscheinen der Europäer), die Inschriften mit lateinischen Buchstaben haben offenbar Witzbolde in heutiger Zeit zugefügt. Dargestellt sind vielmehr geometrische Figuren (zumeist Kreise und Spiralen). Das Lavafeld hätte übrigens auch ohne die Petroglyphen seinen Reiz, hier kann man prima die einzelnen Flußrichtungen der ehemals flüssigen Lavaströme nachvollziehen. Und die dunkle Lava bildet einen schönen Kontrast zu den leuchtend hellen Gräsern.

 

 
 
Verweise:
 

Auf  Ingrids Welt gibt es viele ausführliche Tips und Reisebeschreibungen zu  Big Island und den  anderen Inseln.


 
 
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