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Der Puna District bildet den Südostteil von Big
Island. Es ist recht einsam hier, und auch die Touristen
kommen kaum hier entlang, seit die Pahoa Road durch
Lavaströme zu einer Sackgasse wurde. Lavastrände
laden nicht gerade zum Baden ein, die Brandung tost und
einige bemerkenswerte Stücke Natur laden zum
Betrachten und Staunen ein. Hier zeigt Hawaii seine
ganze einsame, rauhe Schönheit.
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Lava Tree State Park:
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  Pahoa bildet
die größte Ortschaft im Puna District. Von
hier führt eine Straße nach Süden, die
sich zu einer großen Schleife entlang der Küste
gabelt. Der östliche Abzweig führte zur Ortschaft
Kapoho, die von einem Lavastrom begraben wurde. Die Straße
wird vom Blätterdach riesiger Bäume überdacht,
so daß man durch einen grünen Tunnel zu fahren
scheint. An dieser Straße liegt der
Lava Tree State Park.
Hier wurden vor langer Zeit Ohia-Lehua-Bäume von einem
Lavastrom umspült. Die Lava, die die Baumstämme
berührte, erkaltete, da die Bäume mit Wasser
vollgesogen waren. Während die Lavamassen noch flüssig
waren, öffnete sich die Erde erneut, der
Lavastrom sackte schlagartig ab. Die erkaltete Lava an den
Baumstämmen war bereits fest, so daß sie noch
heute die Form der Baumstämme zeigt. Diese Baumstümpfe
aus Lava sind bis zu drei Meter hoch. Sie stehen mittlerweile
inmitten eines wundervollen, alten Urwaldarreals, das den
State Park bildet. Die Lavabäume sind ein recht
seltsamer Anblick in diesem grünen Feuchtgebiet,
in dem man auch viele Frösche findet. Am Parkplatz
gibt es eine Vielzahl von Bananenpflanzen, insbesondere
ist hier eine Unmenge an großen Strelizien
(Paradiesvogel-Blumen) zu sehen. Im Park lassen sich auch gut
einige der einheimischen Vogelarten beobachten.
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Paradise Road:
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Folgt man der
Straße bis zur Kreuzung, so kann man geradeaus dem
Cape Kumukahi Leuchtturm einen Besuch
abstatten. Rechts herum gelangt man auf die Paradise
Road, die einen Bogen entlang der Südküste
nach Westen macht, um dann wieder in Richtung Pahoa zu
führen. Auf diesem Weg kommt man an einigen bemerkenswerten
Orten vorbei. Der erste ist der Ahalanui Park,
der von der Straße her wie ein Freibad aussieht.
Dies ist auch gar nicht so falsch, denn hier gibt es ein
Lavabecken, das von warmen Quellen gespeist wird. Mittlerweile
hat man das natürliche Becken zu einem Swimming Pool
umgestaltet, es gibt sogar einen Bademeister, der auf einem
Türmchen am Beckenrand wacht. Das Becken sieht also
nicht mehr so sehr spektakulär aus, das Wasser darin
ist jedoch wundervoll. Schön ist auch der Ausblick
von hier aus auf das Meer.
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Fährt man auf
der Straße ein wenig weiter, so gelangt man zum Isaac
Hale Beach Park, einem Lavastrand, der von den
Hawaiianern gerne zum Badeausflug am Wochenende besucht wird.
Trotz scharfkantiger Lavafelsen und starker Brandung üben
hier auch bei schlechtem Wetter einige das Surfen. Die
Brandung an den schwarzen Felsen bietet ein schönes
Naturschauspiel. Kurz vor dem Strand gibt es auch eine
Art Bucht, in der rote Mangroven wachsen. Die Mangroven
wachsen auch langstieligen Samen, die vom Baum abfallen und
direkt im Schlick wie ein Setzling stecken bleiben. Hier
kann man jedes Wachstumsstadium dieser Pflanzen direkt
nebeneinander sehen. Bei dem üblichen feinen Nieselregen
bietet sich ein etwas mystischer Anblick, wenn die schwarzen
Felsen mit den Mangroven im Dunstschleier nur schemenhaft
zu sehen sind.
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 Im weiteren Verlauf
der Straße bieten sich immer wieder wundervolle Blicke
auf das Meer, das hier in heftigen Wogen über die
schwarzen Felsen brandet. Der MackKenzie State Recreation
Park ist ein geschützter Küstenabschnitt,
der von Ironwoodbäumen besiedelt ist. Diese bilden eine
Art dunklen Nadelwald, durch den man nach wenigen Metern
die Felsen erreicht. Baden kann man an dieser Steilküste
nicht, aber es lohnt sich anzuhalten und zum Wasser zu gehen.
Es ist ein idyllisches, ruhiges Plätzchen, das zu einem
Picknick geradezu einlädt. Ein Stück weiter des Weges
fährt man an einigen Gräbern vorbei, die typisch
für Hawaiianische Friedhöfe sind. Schlichte Grabsteine
inmitten von schwarzer Lava, einige Blumen schmücken jedes
Grab. Direkt hinter einigen Gräbern ist das
ursprüngliche Lavafeld. Wie lange mögen diese
Gräber von Lavamassen verschont bleiben?
Am westlichen Ende der Straße liegt der halb unter
Lavamassen begrabene Ort Kaimu. Außer der
Gelegenheit, einen Happen zu essen, gibt es hier jedoch
nur das Ende der Straße zu sehen, so daß man
zurück zur letzten Abzweigung und dann nach Norden in
Richtung Pahoa fahren muß.
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Verweise:
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Auf
Ingrids Welt gibt
es viele ausführliche Tips und Reisebeschreibungen
zu Big Island und den anderen Inseln.
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Anregungen,
Lob und Kritik nehme ich gerne entgegen.
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