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Die größte Siedlung auf der Westseite von
Big Island ist Kailua Kona. Wegen des guten Wetters auf
der Westseite der Insel ist Kona das Touristenzentrum
der Insel. Diese Qualitäten wußte offenbar
auch die Königsfamilie zu schätzen, die
hier ihren Sommerpalast baute.
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Sehenswürdigkeiten:
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Natürlich hat
Hawaii keine großen, historischen Monumentalbauten wie
z.B. die europäischen Kirchen des Mittelalters aufzuweisen.
Die Kulturschätze Hawaiis sind eher unscheinbarer
Natur. In Kona findet man z.B. eine beachtliche Ansammlung
von Kirchen, von denen die Mokuaikaua Church vielleicht
die bemerkenswerteste ist. Sie wurde 1836 erbaut und
besteht fast vollständig aus dunklem Lavagestein.
Der Turm mit seinen 33m Höhe diente den Seefahrern
früherer Zeiten als wichtige Landmarke. Direkt
gegenüber der Kirche befindet sich der Sommerpalast
der hawaiianischen Königsfamilie, der Hulihee Palace.
Es handelt sich dabei um ein eher unscheinbares, zweistöckiges
Haus, das 1838 vom Gouverneur der Insel, John Adams Kuakini,
erbaut wurde. Das Innere des Hauses zeigt die alten Stilmöbel,
mit denen der König das Haus ausstattete.
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Nördlich des
Palastes gibt es eine Bucht, an deren entferntestem
Ende es einen wieder errichteten Heiau gibt, eine
polynesische Kultstätte. Die Hütten der
Anlage sind erhöht auf einer Plattform aus Lavabrocken
errichtet, so daß sie diese Seite der Bucht
malerisch beherrschen. Direkt nebenan liegt der Kamakahonu
Beach, eine der wenigen Bademöglichkeiten hier.
Von hier startet übrigens der alljährliche
Ironman-Triathlon, die Athleten beginnen mit einem
Sprung in Wasser vom Kailua Pier. Sehenswert soll auch
noch die Hawaiiana-Sammlung in der Lobby des
King Kamehameha Hotels sein.
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Krebse:
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 Kona ist nicht
nur der Ort mit den meisten Einwohnern auf Big Island,
sondern beherbergt offensichtlich auch tausende von
Krebsen, die an manchen Stelle zu Hunderten auf dem
Lavagestein direkt an der Wassergrenze sitzen. Ein solcher
Sammelpunkt scheint der kleine Damm an der Kailua Bay,
dicht am Hulihee Palace, zu sein. Nähert man sich
den Krebsen, so weichen sie immer nur ein Stück
zurück, sodaß sie offenbar einen festen
Sicherheitsabstand einhalten. Bei Hunderten von Krebsen
kommt das einer kleinen Massenbewegung gleich, und die
Fortbewegungsart der Krebse macht dies zu einem seltsam
anmutenden Schauspiel.
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 Die Krebse auf
Hawaii sind im Verhältnis zu den Krebsarten z.B. der
Nordsee deutlich agiler. Sie bewegen sich sehr flink,
sie rennen und wenn sie es eilig haben, springen
sie sogar von Stein zu Stein über Distanzen von
bis zu 20cm. Außerdem bewegen sich die Krebse
sehr geschmeidig in der Vertikalen an Bäumen und
Steinen hoch. Sie bevölkern jede steinige Uferregion,
selbst am dünnen Strandstreifen hinter dem
Kona Inn Shopping Village (einem wirklich hübschen
Einkaufszentrum) findet man sie in Mengen.
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Strand und Stein:
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 Weiter südlich
im Stadtzentrum gibt es noch der kleine Hale Halawai Park direkt
am Meer. Etwas ungewohnt
für Besucher aus nördlichen Gegenden der
Welt sind jedenfalls die Gefahrenschilder, die vor
fallenden Kokosnüssen warnen. Der Strand hier
ist auf Grund der Lavasteine nicht sonderlich zum Baden
geeignet.Überhaupt gibt es auf Big Island recht wenig
Sandstrand. Dafür gibt es überall ein schön
blaues Meer, das malerisch über das schwarze Lavagestein
brandet. Hier in Kona gibt es auch eine Stelle, an der der
Basalt die Gestalt von sechseckigen, kleine Säulen
angenommen hat. Diese sind allerdings nicht so ausgeprägt
geometrisch wie die des Giants Causeway in Nordirland.
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Verweise:
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Auf
Ingrids Welt gibt
es viele ausführliche Tips und Reisebeschreibungen
zu Big Island und den anderen Inseln.
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Anregungen,
Lob und Kritik nehme ich gerne entgegen.
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