|
|
|
|
|
Honolulu ist die Hauptstadt von Hawaii, die einzige
wirkliche Metropole, von Touristen bevölkert und
sehr asiatisch. Hier gibt es den International
Market, der alle Sorten von Souvenirs anbietet,
jedoch auch eine wirklich internationale Sammlung von
Restaurants beherbergt, das alte, rosafarbige
Luxus-Hotel Royal Hawaiian, dutzende
von Hula-Vorführungen, eine Unmenge
an Wolkenkratzern direkt am Strand und hunderte von
surfenden, schwimmenden und sonnenden Menschen.
Doch die Insel Oahu hat einiges mehr zu bieten,
als nur Großstadtflair und Massentourismus.
|
| |
|
| |
| |
Waikiki Beach:
|
| |
|
Alle Welt kennt
die Namen Honolulu und Waikiki. War Honolulu in den
50er Jahren noch das exotische Ferienparadies der
Schönen und Reichen, so ist es mittlerweile Ziel
für jedermann, auf Grund seiner Lage insbesondere
für Touristen aus Kalifornien und Japan. Durch den
Bau von Dutzenden von Hoteltürmen direkt am
Strand gibt es massenweise Übernachtungsplätze,
allerdings ist der Anblick mancher dieser Betonburgen
kein Highlight
eines Honolulu-Aufenthalts. Besucher aus Japan scheint
dies nicht zu stören, Honolulu macht einen sehr
östlichen Eindruck und mittlerweile
ist hier vieles fest in asiatischer Hand, selbst
Maklerschilder an Grundstücken sind z.T. nur in
Japanisch geschrieben, ein etwas ungewohnter Anblick
für eine US-Stadt. Ein auffälliges Gebäude
zwischen all diesen Wolkenkratzern ist das
Royal Hawaiian Hotel, sowohl wegen seiner
Bauweise (es ist großteils nur zweigeschossig und im
maurischen Stil gehalten) als auch wegen seiner rosanen Farbe.
Es ist das älteste Luxushotel am Platze und
bewahrt auch im Inneren noch alte Kolonialzeiten.
|
| |
|
Dicht am
Royal Hawaiian befindet sich der International
Market Place. In dieser Einkaufsmeile gibt
es alles zu kaufen, was das Touristenherz begehrt.
Zusätzlich zu allem Schund kann man jedoch auch
einige Vorführungen traditionellen Handwerks
(z.B. Kerzengießen) und abendliche Veranstaltungen
(Hula-Shows etc) zu sehen bekommen. Wirklich sehensewert
ist jedoch der rieisige Banyan-Baum, der sich im
zentralen Innenhof des Markts befindet. In einem
der Einkaufszentren an der Strandstraße gibt
es gleich am Eingang rechts ein Geschäft, das
man nur über eine Treppe betreten kann, die durch
ein Aquarium führt. Von der Treppe aus kann
man durch das Wasser auf die umliegenden Häuser
schauen, wobei öfters ein Rochen oder ein Zitronenfisch
durch das Blickfeld schwimmt.
|
| |
|
Die Attraktion
von Waikiki ist jedoch auf alle Fälle der Strand.
Der weiße Sand wurde zum guten Teil von der
Nachbarinsel Molokai importiert, ursprünglich
gab es hier deutlich mehr nackte Lava zu sehen.
Die Wellen, die hier an den Strand schlagen, sind ideal
für Anfänger des Surfsports: Stark genug,
um gut in Fahrt zu geraten, jedoch nicht hoch und
mächtig, so daß man relativ ungefährdet
bleibt. Viele hundert Menschen versuchen sich hier
in den niedrigen, kraftvollen Wellen an diesem
Vergnügen. Der Sandstreifen ist relativ schmal,
es scheint jedoch niemanden zu stören, sein Sonnenbad
so dicht an der Strandstraße zu nehmen. Im Hintergrund
bieten die Wolkenkratzer einen merkwürdigen Kontrast
zum Strandleben und den Palmen.
|
| |
|
| |
| |
Waikiki Aquarium:
|
| |
|
Im Osten von
Waikiki lädt der Kaipiolani Park zur Erholung ein.
Einige Bronzestatuen, viele alte Bäume und
eine große Günfläche bilden die
Umgebung des Honolulu Zoos. Gegenüber am Strand
befindet sich das Waikiki Aquarium, in dem die tropische
Meeresfauna auf den Besucher wartet. Neben einem
großen Becken mit den seltenen Mönchsrobben
gibt es ein Aquarium zum wortwörtlichen Begreifen
der heimischen Kleintiere. Hier dürfen Seeigel,
Seesterne und Einsiedlerkrebse vorsichtig in die
Hand genommen werden. In den Innenaquarien ist das
Haifischbecken das spektakulärste, vor dessen
großen Schaufläche sich die Ruhebänke
für die Besucher befinden. Mindestens genauso
interessant sind wohl auch die Schlammspringer und
einige weitere tropische Raritäten.
|
| |
|
| |
| |
Downtown Honolulu:
|
| |
|
Weiter
im Westen befindet sich das wirtschaftliche Zentrum
Honolulus. Hier stehen große Verwaltungsgebäude,
HighTech-Wolkenkratzer aus Glas und Stahl, das
Parlament und die in allen Reiseführern
erwähnte Statue des ersten Königs
von allen hawaiianischen Inseln, Kamehameha I.
Von Waikiki Beach ist dieser Stadtteil einfach mit
einer der vielen Buslinien zu erreichen, es gibt
sogar kostenlose Trolleys, die natürlich nur
vor den großen Stores von Hilo Hatties
halten, um die Touristen zum Shoppen zu verleiten.
Der Weg entlang der großen Hauptstraße
Ala Moana Boulevard in Richtung Waikiki ist zwar gesäumt
von Einkaufsmeilen und führt am Ala Moana Beach Park
vorbei, ist aber auf Grund des heftigen Verkehrs nicht
für einen erholsamen Spaziergang geeignet.
|
| |
|
| |
| |
Diamond Head Crater:
|
| |
|
Östlich
von Waikiki Beach, noch hinter dem Kapiolani Park, befindet
sich einer der drei großen Vulkankrater, die
sich um Honululu gruppieren, der Diamond Head Crater.
Diamanten gab es hier noch nie, eine Besteigung des
Kraterrands lohnt sich jedoch trotzdem wegen des wundervollen
Ausblicks über die Stadt. In den meisten Reiseführern
wird der Aufstieg als recht abenteuerlich beschrieben,
außer der Tatsache, daß etwas Kondition dabei nicht
schadet und eine Taschenlampe wirklich ein recht nützliches
Utensil dabei darstellt, gibt es jedoch keine großen
Hindernisse. Im Gegenteil: Ein Tunnel führt durch
die Kraterwand in das Innere des Kraters, sogar eine
Buslinie fährt dort hindurch, und drinnen gibt es
einen großen Besucherparkplatz und eine Kasse.
Der Eintritt ist jedoch gering, man erhält einen
Zettel mit Wegbeschreibung und Lagekarte, kann sich noch
mit Getränken eindecken und los geht's.
|
| |
|
Einige hundert
Touristen machen täglich den Aufstieg, ganze Sportgruppen
laufen dort hinauf und selbst Japanerinnen mit SEHR hohen,
dünnen Absätzen schaffen die Gipfelbesteigung (das ist
allerdings nicht gerade empfehlenswert). Der Weg führt
zunächst über ein asphaltiertes Stück
an die Felswand heran, steigt dann als Sandweg in
Serpentinen an und geht schließlich durch zwei
unbeleuchtete Tunnel, die von den Militärs
konstruiert wurden, die dort oben eine Stellung eingerichtet
hatten. Direkt am Anfang des Weges kann man mit
etwas Glück einige hübsche Vögel bewundern,
interessant ist auch die karge Vegetation, die mit
zunehmender Höhe immer spärlicher wird.
|
| |
|
| |
| |
Oahus Regenwald:
|
| |
|
Einige
Unternehmen bieten Tagesausflüge in den Regenwald
im Inneren der Insel an. Mit einem Bus fährt man
in Serpentinen die Berghänge hinauf, wobei man immer
schönere Ausblicke auf Honolulu erhaschen kann.
Recht unvermittelt beginnt hier der Regenwald und
ein guter Führer kennt nicht nur die Pflanzen und
eßbaren Früchte, sondern kann auch die
Fährten der Waldbewohner lesen. Außer einigen
Verkostungen der Früchte kann man hier lernen,
welche Eigenschaften der Pflanzen den polynesischen
Besiedlern Hawaiis das Überleben sicherten.
So bekamen wir z.B. gezeigt, wie man eine Art Seil
herstellt, womit am einfachsten Feuer gemacht werden
kann und welche Pflanzen extra von den Polynesiern
auf die Inseln mitgebracht wurden. Ein schöner
Ausblick direkt aus dem Wald auf das weit unten liegende
Honolulu bildet eine ebenso nette Erfahrung auf
dieser Fahrt.
|
| |
|
| |
| |
Verweise:
|
| |
|
Auf
Ingrids Welt gibt
es viele ausführliche Tips und Reisebeschreibungen
zu Oahu und den anderen Inseln.
Die Hawaiian Rainforest Foundation bietet
Führungen in und durch den Regenwald an.
|
|
| |
| |
Anregungen,
Lob und Kritik nehme ich gerne entgegen.
|
|