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Hilo ist der größte Ort im Osten der
Insel. Hier gibt es oftmals Regen statt Sonne, Hilo ist
der niederschlagsreichste Ort der USA. Auf Big Island
bieten sich in den Shopping Zentren am Rande von Hilo
die besten Einkaufsmöglichkeiten. Hilo selbst hat
einen Lavastrand, einige Art Deco Häuser und nette
Cafés zu bieten, ist aber nicht wirklich eine
Sehenswürdigkeit an sich. In der näheren Umgebung
finden sich jedoch einige sehr schöne Attraktionen
der Natur.
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Rainbow Falls und Boiling Pots:
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 Folgt man
von Hilo aus der Waianuenue Avenue nach Westen,
so gelangt man nach einer Abzweigung nach rechts zu
den Rainbow Falls, die wohl in jedem
Reiseführer beschrieben sind. Die Fälle
stürzen aus einer Höhe von etwa 15m in
die Tiefe, die Menge des Wassers ist beachtlich.
Eine wirkliche Sensation sind die Fälle nicht,
aber recht hübsch anzusehen. Hinter dem Vorhang
aus fallendem Wasser gibt es eine Grotte, an die man
jedoch nicht herankommt. Es lohnt sich, den Weg neben
den Fällen hochzugehen. Hier kann man auf den
oberen Flußlauf schauen und taucht ein paar
Schritte weiter in den düsteren Regenwald ein.
Und der riesige Banyan-Baum, der hier steht, ist
wirklich wundervoll. Man kann zwischen seinen
vielen Stämmen hindurchgehen und könnte
sich fast schon darin verlaufen.
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Fährt
man weiter die Straße entlang,
so erreicht man nach kurzer Zeit die nächste
Attraktion: Die sog. Boiling Pots.
Der Name ist irreführend: Hier kocht nichts.
Als Boiling Pots bezeichnet man andernorts Vertiefungen
in der Erde, in denen Wasser oder Schlamm durch
vulkanische Hitze so stark erwärmt wird, daß
es zu brodeln und kochen beginnt. Hier handelt es
sich nur um Vertiefungen im Flußbett, in denen
das Wasser stark verwirbelt wird. Abgesehen von der
merkwürdigen Bezeichnung ist der Ort jedoch
sehr schön, vom Viewpoint aus kann man im
Hintergrund die Peepee Falls sehen,
von denen aus der Fluß gemächlich
durchs Tal fließt, bis er die Boiling Pots
erreicht.
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Hawaii Tropical Botanical Garden:
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Verläßt
man Hilo über den Highway 19 in nördliche
Richtung, so gelangt man nach ein paar Meilen an die
Abzweigung zum Pepeekeo Scenic Drive, der
die nächsten 4 Meilen parallel zum Highway verläft,
um dann wieder in diesen einzumünden. Der Scenic Drive
ist eine der schönsten Straßen auf Big Island,
er windet sich durch den Regenwald, überquert
kleine, malerische Flüsse und bietet die Gelegenheit,
Guaven, Mangos und Passionsfrüchte am Straßenrand
wachsen zu sehen. Und er führt zu einem der absoluten
Highlights der Insel: Dem Hawaii Tropical Botanical
Garden.
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Vom
relativ hohen Eintrittspreis sollte man
sich nicht abschrecken lassen. Am Shop kann man sich
kostenlos einen Regenschirm ausleihen, am Eingang sollte
man dringlich das zur Verfügung gestellte
Insektenspray nutzen, im Regenwald wimmelt es von Mosquitos
(die übrigens eine interessante, hellblaue Farbe
aufweisen können). Der Weg führt auf einem
hölzernen Steg hinunter ins Tal bis an die Küste,
das Arreal des botanischen Gartens ist riesig. Eine
ganze Bucht gehört zum Garten, das Arreal ist
insgesamt etwa 40 acre groß, wovon 17 acre besichtigt
werden können. Es gibt
einen schönen Wasserfall im Park, in einem kleineren
Flüßchen sieht man mit Glück einige
Flußkrebse, und an der Küste brandet das
Meer an den mit Ironwood Bäumen bewachsenen
Basalt. Überall gibt es kleine, versteckte Winkel
mit schönen Sitzgelegenheiten und interessanten
Pflanzen. Die hier gezeigte Vielfalt der Flora besteht
aus einer fast kompletten Sammlung der einheimischen
Pflanzen und einer wundervollen Zusammenstellung der
weiteren tropischen, großteils polynesischen,
Pflanzenwelt.
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Der Park
zieht wirklich alle Register der Tropen, von den
wundervollen Blüten der verschiedenen
Bananenpflanzen, einer stattlichen Sammlung von
Orchideen, über heimische Pflanzenarten wie
Kukui und Ti bis hin zu einigen Arten von Baumfarnen
und dem bezaubernden Torch Ginger (= Fackel Ingwer).
Auch die Tierwelt kommt hier nicht zu kurz, außer
den schon erwähnten Flußkrebsen und Mosquitos
gibt es große Frösche, Eidechsen, Mungos,
diverse Vögel und einige Schneckenarten zu sehen,
wenn man sich genau umsieht. Es gibt auch einige
Papageien, diese sind allerdings die Haustiere der
Besitzer des Gartens und leben in einzelnen Gehegen.
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Akaka Falls:
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 Nachdem der
Pepeekeo Drive sich wieder mit dem Highway vereint
hat, folgt man diesem noch ein Stück durch ehemalige
Zuckerrohrfelder, bis man links zu den Akaka Falls
abbiegen kann. Zunächst durchfährt man den
kleinen Ort Honomu, der durch seine Holzhäuser im
Western Stil auffällt. Folgt man der ausgeschilderten
Straße ein paar Meilen weiter, so gelangt man
zu den Akaka Falls. Der Weg führt vom Parkplatz hinab
in ein feuchtes Tal, in dem einige Meter hoher Bambus
wächst. Der Weg steigt wieder an, um den Blick auf
den Kahuna Fall freizugeben, den kleineren Wasserfall
der beiden. Von dort ist es nicht weit bis zu den
Akaka Falls, die wirklich malerisch 130 Meter in die
Tiefe stürzen, umgeben von grün bewachsener
Felswand. Der Regenwald hier ist wirklich wundervoll,
er verdient genau so viel Beachtung wie die Wasserfälle.
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Verweise:
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Auf
Ingrids Welt gibt
es viele ausführliche Tips und Reisebeschreibungen
zu Big Island und den anderen Inseln.
Der Hawaii Tropical Botanical Garden hat eine eigene Website, die
auch eine Tourbeschreibung der einzelnen Sektionen des Gartens
bietet.
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Anregungen,
Lob und Kritik nehme ich gerne entgegen.
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