Modified: 06.04.2003

Blåvand ist einer der bekanntesten Ferienorte an Dänemarks Nordseeküste. Es ist ein kleines Stück nördlich von Esbjerg gelegen, direkt am westlichsten Zipfel von Jütland. Es gibt dort den berühmten Leuchtturm 'Blåvandshuk' und eine wunderschöne Landschaft. Luxuriöse Ferienhäuser, oftmals reetgedeckt, prägen diesen Ort.

 

 
 
Die Landschaft:
 

Die Landschaft von Blåvand ist von Gräsern bewachsen, die im Winter leuchtend golden im warmen Sonnenlicht leuchten. Schön gestaltete Ferienhäuser, die meisten mit Reetdach, fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Wundervoll leer ist es hier im Winter, wenn man nicht gerade über Weihnachten oder Sylvester hierher fährt. Gerade richtig, um sich in der Natur zu erholen. Und die Ferienhäuser sind zu dieser Zeit verhältnismäßig günstig (z.T. nur ein Drittel des Hochsaison-Preises). Somit ist auch zu zweit ein Luxushaus mit Whirlpool erschwinglich. Teuer ist allerdings das Heizen, da dies durch Elektroheizungen geschieht und Strom nicht gerade günstig ist.

 

 
 
Der Leuchtturm:
 

Auf dem westlichsten Zipfel, dem Blåvandshuk, steht auf einer deutlichen Erhebung der Leuchtturm. Es handelt sich dabei um einen schönen weißen Turm mit quadratischem Grundriß. Er ist in ganz Dänemark bekannt und das Wahrzeichen des Ortes. Die direkte Stromzuleitung erfolgt über ein überirdisches Kabel, der ganze Turm mutet altertümlich an. Direkt nebenan befindet sich ein militärisches Übungsgebiet, das jedoch außerhalb von Manövern in weiten Teilen betreten werden kann. Man sieht hier noch die alten Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg, die oftmals von den Dünen langsam begraben werden. Der Strand am Fuße des Turmes ist reich an angespülten Muscheln und einige Dänen suchen hier offenbar täglich nach Bernsteinen.

 

 
 
Winter in Blåvand:
 

Natürlich muß man im Winter in Dänemark auf jedes Wetter gefaßt sein. Häufig ist es bitterkalt, auch (oder gerade dann), wenn die Sonne scheint. Dafür ist der Strand menschenleer und hat seinen eigenen Charme, insbesondere, wenn es geschneit hat. Vereiste Muscheln, die mit bizarren Eiskristallen verziert sind, schimmern in der Sonne. Wer ein wenig aufmerksam einhergeht, findet dutzende solcher verzauberten Details. Und auch die reetgedeckten Häuser sehen märchenhaft aus. Das rechte Bild zeigt zwei der riesigen Pferde, die in der Nähe des Ortes am Strand zu sehen sind. Ein lustiges Kunstwerk, das die am Strand herumstehenden Bunkerüberreste deutlich verschönert.

 
 

 
 
Verweise:
 

Bisher habe ich nur gute Erfahrungen mit den zugegeben luxuriösen und nicht ganz billigen Ferienhäusern von  Dansommer gemacht.


 
 
 Anregungen, Lob und Kritik nehme ich gerne entgegen.